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Weltmeisterschaft 2018 in Plovdiv

Gold für Florian Roller im LM4x


Weltmeisterschaft 2018, Plovdiv; Deutscher Doppelvierer Leichtgewicht, Moritz Moos, Florian Roller, Max Röger, Joachim AgneBei der Ruderweltmeisterschaft in Plovdiv hat der Stuttgarter Ruderer Gold im Leichgewichts-Doppelvierer des Deutschen Teams gewonnen.

Das Team um Schlagmann Moritz Moos (Mainz), Florian Roller (Stuttgart), Max Röger (Berlin) und Bugmann Joachim Agne (Würzburg) gewann souverän Gold in 5:51.21 vor Italien 5:52.85 und der Türkei 5:53.95.

Bereits am Start konnten sich die Deutschen vom übrigen Feld leicht lösen und die Führung übernehmen. Die als Favoriten geltenden Italiener kamen im Mittelteil der Strecke wieder auf und konnten kurzzeitig, mit wenigen zehntel Sekunden Vorsprung, die Führung erobern. Die Streckenmitte ist eigentlich der Streckenteil, in dem Italien seine Führungsrolle bisher immer ausspielen konnte. Das deutsche Team konterte bei 1000m und holte sich die Führung zurück. Dass die Deutschen hier die Führung übernehmen konnten, hat das italienische Boot offensichtlich überrascht. Schlag um Schlag gelang es in Folge dem Deutschen Boot seine Führung auszubauen. Italien hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Im Ziel lagen die Deutschen mit einer halben Bootslänge vorne.

Die Bedingungen waren für das Deutsche Team ideal. Leichter Gegenwind und ruhiges Wasser ermöglichten es den Deutschen ihre Power voll in Vortrieb umzusetzen. Bootstrainer Robert Sens (Mainz) hatte sein Team auf Italien optimal eingestellt und punktgenau für das Finale topfit  gemacht.

Florian Roller hat damit das "Gold Triple" bei A Weltmeisterschaften geschafft. Bereits 2016 wurde er, ebenfalls mit dem Deutschen Leichtgewichtsvier und 2015 mit dem Deutschen Leichtgewichtsach-ter Weltmeister. Seine WM Medaillien werden ergänzt um Bronze bei der U23 WM 2013. Der Leichtgewichts Doppelvierer gehört zu den nicht olympischen Bootsgattungen im Rudern. Leichtgewicht bedeutet, dass die Ruderer ein Durchschnittsgewicht von 70kg nicht übersteigen dürfen. Das höchste Einzelgewicht beträgt 72,5kg. Die internationale Streckenlänge beträgt 2000m


21.-23.04.17 Deutsche Kleinbootmeisterschaft Krefeld


An diesem Wochenende trifft sich die Elite des deutschen Rudersports zur Deutschen Kleinbootmeisterschaft auf dem Elfrather See bei Krefeld. Von Freitag bis Sonntag kämpfen die Athleten vor allem, um einen Platz in der Nationalmannschaft 2017. Bereits beim Test des DRV in Leipzig, vor 3 Wochen, haben die Ruderer auf dem Ruderergometer und auf der Langstrecke über 6km erste Zeichen für die Aufnahme in den Kader 2017 setzten müssen. Nach den Ergebnissen von Leipzig und den Ergebnissen der DKM stellt der DRV die Deutsche Rangliste der Ruderer auf. Nach ihr werden die Boote der Nationalmannschaft 2017 besetzt.

Insgesamt treten in Krefeld 471 Ruderinnen und Ruderer an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit dabei sind Olympiateilnehmer von Rio und Teilnehmer der Weltmeister von Rotterdam. Die Wettbewerbe werden am Freitag um 15.30 Uhr mit den Vorläufen eröffnet. Am Samstag folgen ab 8.30 Uhr weitere Vorläufe sowie die Hoffnungsläufe und Halbfinalrennen. Die Finals starten am Sonntag um 8 Uhr.

Aus der Region Stuttgarter sind, der zweifache Weltmeister Florian Roller (StRG) und Moritz Marchart (StRG) im Männereiner Leichtgewicht, Emil Schmidberger (StRG) im Männereiner und Janika Kölblin (StCRC) im Fraueneiner Leichtgewicht am Start. Zum Männereiner LG haben 38 Boote gemeldet. Die Ruderer kämpfen in den olympischen Bootsklassen um den Platz im deutschen Männerdoppelzweier LG und in der olympischen Ersatzbootsklasse um den Platz im deutschen Männereiner LG. Weiter sind in der nichtolympischen Bootsklasse die Plätze im Männerdoppelvierer LG zu besetzen. Zum Männereiner haben 33 Boote gemeldet. Hier geht es um einen Platz im Männerdoppelvierer, -doppelzweier und einer. Im Fraueneiner LG haben 31 Ruderinnen gemeldet. Hier geht es, um die Aufnahme in den Frauendoppelzweier LG, den Fraueneiner LG und in der nichtolympischen Bootsklasse um die Plätze im Frauendoppelvierer LG.  

Der DRV wird in Krefeld in jeder Bootsgattung mehrere Boote für die internationale Regatta in Essen nominieren. Dort müssen die Boote sich in Ausscheidungsrennen für die endgültige Besetzung der Deutschen Boote bei internationalen Wettkämpfen qualifizieren.


Weltmeisterschaft 2016 in Rotterdam

Gold für Florian Roller im LM4x


Weltmeisterschaft 2016; Deutscher Männerdoppelvierer Leichtgewicht: Cedrik Kulbach (Karlsruhe), Johannes Ursprung (Frankfurt), Florian Roller (Stuttgart), Patrik Stöcker (Siegburg)Zum ersten Mal in der Geschichte des Rudersports trug die FISA die Weltmeisterschaften der nicht olympischen Boote, die WM U19, und die WM U23 in einer gemeinsamen, gigantischen Veranstaltung aus. In Zevenhuizen, nahe Rotterdam trafen sich vom 21. bis zum 28. August Ruderinnen und Ruderer aus 70 Nationen, mit 1890 Athleten und 328 Booten auf der „Willem Alexander Roeibaan“. Aus der Region Stuttgart trat Florian Roller (StRG) im dem Deutschen Männerdoppelvierer Leichtgewicht (70kg) an.

Zu diesem Wettbewerb hatten 12 Nationen ihre Meldung abgegeben. Darunter der Weltmeister des Vorjahres aus Frankreich, die Sieger des Weltcup III aus Poznan (POL) 2016 und der Weltrekordhalter und mehrfache Weltmeister aus Griechenland. Kurz vor Beginn der Veranstaltung hatten die Schweden ihr Boot zurückgezogen, sodass zum Vorlauf 11 Nationen angetreten waren. Bei 11 Booten wurden zwei Heats ausgefahren. Das erste Boote eines jeden Laufs zog direkt in das A Finale ein. Alle anderen Boote müssen sich über die Hoffnungsläufe für die Finals A/B qualifizieren.

Weltmeister 2016: Florian Roller, (StRG)Gleich im Vorlauf musste der Deutsche Männerdoppelvierer LG, mit Cedrik Kulbach (Schlag) (Karlsruhe), Johannes Ursprung (Frankfurt), Florian Roller (Stuttgart), Patrik Stöcker (Bug) (Siegburg, gegen den amtierenden Weltmeister aus Frankreich antreten. Außerdem waren die Ruderer aus den NED, USA und der UKR noch in diesen Vorlauf gesetzt worden. Im Vorlauf konnte das deutsche Boot sich noch nicht durchsetzen und belegte den dritten Platz hinter Ukraine und dem amtierenden Weltmeister Frankreich. Starker Wind und hohe Wellen verhinderten, dass die Deutschen ihren Rhythmus fanden. Das bedeutete, dass sich die Deutschen über den Hoffnungslauf für das Finale qualifizieren mussten. Hier fuhren sie dann einen Start-Ziel-Sieg vor den Ruderern aus Dänemark und Kanada nach Hause. Damit waren die Deutschen für das A Finale qualifiziert.

Im A Finale konnte das Boot mit Florian Roller sich gleich am Start vom Feld leicht lösen bereits nach 250m, hatten die Deutschen eine Buglänge Vorsprung. Bei der 500m Marke betrug der Abstand dann ca. 3 Sekunden. Diesen Vorsprung konnten die Deutschen bis kurz vor dem Ziel halten. Im Endspurt gelang es Frankreich noch den Vorsprung auf 1,6 Sek. zu verkürzen. Damit hatten sich die Deutschen Ruderer Cedric Kuhlbach (Karlsruhe), Johannes Ursprung (Frankfurt), Florian Roller (Stuttgart), Patrik Stöcker (Siegburg) mit einer Zeit von 6:23.09 Sek. den Weltmeistertitel gesichert. Zweiter wurden die Ruderer aus Frankreich (6:24.72) und Dritter der Weltrekordhalter aus Griechenland (6:26.58).

Nach WM Gold im Deutschen Männerachter LG vom Vorjahr ist das für Roller bereits der 2. WM Titel.

Link: Fotos vom Finaltag in Rotterdam


Weltmeisterschaft 2016 in Rotterdam

Florian Roller (StRG) startet im Deutschen Männerdoppelvierer Leichtgewicht


Der Ruderweltverband FISA trägt vom 22. bis 28. August die Weltmeisterschaft der nicht olympischen Bootsgattungen auf der „Willem Alexander Roeibaan“ in der Nähe von Rotterdam aus. Im Deutschen Männerdoppelvierer Leichtgewicht (LG) sitzt von der Stuttgarter Rudergesellschaft Florian Roller.

Die FISA hatte Ende letzten Jahres beschlossen den Männerachter LG bei der WM 2016 nicht auszufahren. Damit kann Roller seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Zu Beginn des Jahres musste er sich für eine neue Bootsgattung qualifizieren. Für ihn bedeutete das einen Wechsel vom Riemenrudern (ein Ruder wird mir beiden Händen geführt) zum Skullen (jede Hand führt ein Ruder) und den Einstieg in ein vom DRV neu formiertes Team.

Der DRV hat erst Anfang Juni, auf der internationalen Regatta in Ratzeburg, die Ruderer Cedric Kulbach (Karlsruher RV Wiking), Patrik Stöcker (Siegburger RV), Florian Roller (Stuttgarter RG), Johannes Ursprung (Frankfurter RG Germania), auf Grund ihrer Ergebnisse im Männer Einer LG, für den Männer Doppelvierer Leichtgewicht  nominiert und gleich am folgenden Regattatag einem Test im Vierer unterzogen. Ohne jemals zuvor zusammen gerudert zu sein, gelang es dem Team, den dritten Platz hinter dem amtierenden Weltmeister Frankreich und Dänemark zu belegen. 

In diversen Trainingslagern hat sich die Mannschaft seitdem auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Eine weitere Leistungsüberprüfung hätte nach dem gemeinsamen Training vor wenigen Wochen beim Worldcup III in Poznan (POL) erfolgen sollen. Auf Grund einer Verletzung des Schlagmanns Cedric Kulbach, musste der DRV diese Meldung zurückziehen. So ist momentan vollkommen offen, wie der aktuelle Leistungsstand des Teams im internationalen Vergleich ist.

Inzwischen liegt das Meldeergebnis für die WM vor. Im Männerdoppelvierer LG haben 12 Nationen gemeldet. CAN, DEN, FRA, GBR, GER, GRE, ITA, NED, RUS, SWE, UKR, USA. Die Ruderer aus Frankreich hatten bei der WM 2015 in Aiguebelette (FRA) Gold in dieser Bootsgattung gewonnen und gehen als Titelverteidiger an den Start. Vor wenigen Wochen hatten die Dänen beim Worldcup III in Poznań (POL) Gold und das Boot der Niederlande Silber geholt. Die Franzosen waren nicht am Start.

Griechenland hat den amtierenden Weltrekordinhaber, Weltmeister von 2013 und 2014 und Vizeweltmeister 2012 gemeldet. Die Ruderer Konsolas Eleftherios, Magdanis Panagiotis, Giannaros Spyridon und Konsolas Georgios hatten diesen Rekord 2014 bei der WM in Amsterdam aufgestellt. Sie rudern seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen und gelten als sehr gut aufeinander eingespielt. Die Ruder Magdanis Panagiotis, Giannaros Spyridon wurden vom griechischen Verband, nach dem Ausschluss Russlands, für die Olympiade im Riemenvierer LM4- in Rio nachnominiert. Der Vierer hat in Rio, im A Finale Platz 6 erreicht. Ob das griechische Boot deshalb in Rotterdam in der gemeldeten Besatzung antreten wird ist deshalb noch offen.

Die Vorläufe finden am Montag, den 22. August, das Finale am Samstag, den 27. August statt.


Florian Roller ist Weltmeister 2015

GOLD!  für den Deutschland achter Leichtgewicht 


Weltmeisterschaft 2015; Deutschlandachter Leichtgew. mit Florian Roller, StRGWeltmeister 2015: Florian Roller, StRGBei der Ruder Weltmeisterschaft auf dem Lac d‘ Aiguebelette in Frankreich hat Florian Roller von der Stuttgarter Rudergesellschaft Gold mit dem Deutschlandachter  Leichtgewicht gewonnen. Silber ging an Frankreich und Bronze an die USA. Der Vizeweltmeister vom letzten Jahr, Italien und die drittplatzierten die Ruderer aus der Türkei hatten gegen das Deutsche Boot keine Chance.

Der deutsche Achter, der als Vorlaufschnellster und amtierender Weltmeister zu den Favoriten im Feld zählte, kam sofort nach dem Start unter Druck des italienischen Achters. Die Italiener setzten sich schon nach wenigen Schlägen an die Spitze des Feldes setzte. Deutschland führte das Feld der Verfolger an. Die Italiener konnten ihre Führung bis zur Hälfte der 2000m-Strecke behaupten, bevor der deutsche Achter nach 1100m den Kontakt wieder herstellen konnte. Auf dem dritten Streckenabschnitt gelang es den Deutschen sich von den Italienern zu befreien. Die nach und nach stärker werdenden Teams aus Frankreich und den USA folgten. Der Deutschland Achter behielt auf den letzten 500m seine Führung und wehrte alle Angriffe des französischen Achters und der US-Boys ab. Frankreich und die USA lieferten sich im Sog des Deutschland Ächters einen erbitterten Kampf um die Silbermedaille.

Die bis 1100m führenden Italiener fielen zurück und konnten nur noch den türkischen Achter hinter sich lassen. Deutschland holte das ersehnte Gold mit etwas über einem Bugkasten Vorsprung vor den Franzosen, die hauchdünn vor den Amerikanern die Silbermedaille auf dem heimischen Lac d' Aiguebelette holten.

Im Deutschen Boot saßen: 1 Tobias Schad (Bug), 2 Simon Barr, 3 Torben Neumann, 4 Florian Roller, 5 Tobias Franzmann, 6 Stefan Wallat, 7 Claas Mertens, 8 Can Temel (Stroke), Felix Heinemann (Cox)

Für Florian Roller von der Stuttgarter Rudergesellschaft war es nach seinem letzten U23 Jahr das erste Jahr in der offenen Männerklasse und zugleich das erste Jahr im Riemenboot.

Der 22 jährige Leichtgewichtsruderer und Student der Luft- und Raumfahrttechnik aus Markgröninger schlug im leichten Riemenbereich des Deutschen Ruderverbands ein, wie eine Rakete. Mit dem Vierten Platz auf der Deutschen Meisterschaft im Frühjahr im Zweier ohne Steuermann mit Tobias Schad aus Mühlheim ruderten die Beiden in den Spitzenbereich der leichten Riemenruderer. Ihr Ehrgeiz wurde vom Deutschen Ruderverband mit der Nominierung für die Universiade in Südkorea und die offene Weltmeisterschaft belohnt. Jetzt konnten sie das in sie gesetzte Vertrauen mit Gold im Deutschlandachter Leichtgewicht bestätigen.

Ab Oktober beginnen die Vorbereitungen für die olympische Saison. Bei den Leichtgewichts Männern Riemen ist nur der Leichtgewichtsvierer olympische Bootsklasse. Für diese olympische Bootsgattung vertraute der Bundestrainer auf die bisherige Mannschaft des Vorjahres Er hatte in nur eine Veränderung vorgenommen. .

Nachdem aber dieser "leichte" Vierer das in ihn gesetzte Vertrauen in der Saison wicht zu würdigen wussten und auf dem Lac d'Aiguebelette mit dem 13 Platz ein Waterloo erlebte, wird der Bundestrainer die Besetzung des LM4- wohl nochmals überdenken müssen. Die direkte Olympiaqualifikation hat der LM4- zunächst einmal verpasst. Florian Roller und Tobias Schad hoffen mit Gold im LM8+ und guten Leistungen bei den kommenden Wintertest den Bundestrainer überzeugen zu können. Mit ihrem Achtersieg und anerkannt guten physiologischen Werten haben die beiden keine schlechte Ausgangssituation.


WelWeltmeisterschaft   Aiguebelette (FRA) 2015

Florian Roller (StRG) startet im Männerachter LM8+; 5 Nationen gemeldet


Weltmeisterschaft 2015; Deutschlandachter Leichtgew. mit Florian Roller, StRGDer Rudersport Weltverband „FISA“ trägt vom 30.08. - 06.09. seine Ruderweltmeisterschaften auf dem Lac d’Aiguebelette im Departement Savoie in Frankreich aus. Zirka 1300 Athleten aus 77 Nationen treten den Kampf um die Medaillien an. Die deutsche Nationalmannschaft ist mit 25 Booten gemeldet. Davon sind 13 Boote den Männern, 9 Boote den Frauen und 3 Boote den Para Ruderinnen und Ruderern zugeordnet. 90 Deutsche Ruderinnen und Ruderer kämpfen in der nächsten Woche um Gold, Silber und Bronze.

Zum Team des DRV gehören 9 Ruderinnen und Ruderer aus Baden-Württemberg. (Maximilian Reinelt, Ulm Männerachter (M8+), Carina Bär, Heilbronn, Frauendoppelvierer (W4x), Kerstin Hartmann, Ulm, Frauenzweier ohne Stm. (W2-), Katrin Reinert, Heilbronn, Frauenvierer (W4-), Florian Roller, Stuttgart, Männerachter (Leichtgewicht) (LM8+), Leonie Pieper und Lena Müller, Ulm Frauen-doppelvierer (LW4x), Inga Thöne, Ulm, Para Mixvierer mit Stm. (LTAMix4+), Björn Birkner Ersatzmann Rheinfelden.

Der Deutschlandachter Leichtgewicht geht auf dem Lac d‘Aiguebelette als Titelverteidiger an den Start. Bei der WM 2014 in Amsterdam hatten die deutschen Leichtgewichte, Italien mit 2,58 Sekunden geschlagen und auf Platz 2 verweisen.

Vom Weltmeister des Achter 2014, sitzen noch vier Ruderer im Deutschen Boot. Die übrige Mannschaft hat seit Herbst letzten Jahres ihr Können auf den Ziel- und Prüfungsregatten des DRV bewiesen und sich für die Aufnahme in dieses Boot qualifiziert. Ralf Bockelmann wurde vom Bundestrainer Marcus Schwarzrock zum Bootstrainer des ernannt. Er hat im letzten Jahr dieses Boot zu Gold und zum WM-Titel geführt.

Zur unmittelbaren Wettkampfvorbereitung hatte der DRV die Ruderer des LM8+ zu zwei, 14 tägigen Lehrgängen an den Olympiastützpunkt Rostock gerufen. Dort holte sich die Crew den letzten Feinschliff für die WM. Zum Abschluss dieses Trainings wechselte das Team an den Bundesstützpunkt nach Ratzeburg. Kurz vor dem Zielwettkampf wurde in Ratzeburg nochmals der Leistungsstand aller WM-Teilnehmer überprüft. Ab kommenden Freitag, findet das Abschlusstraining auf der Regattabahn des Lac d’Aiguebelette in Frankreich statt.

Die Gegner des Deutschen Männerachter (Leichtgewicht) kommen aus Frankreich, Italien, der Türkei und den USA Der Vizeweltmeister Italien hat sein Team weitgehend neu aufgebaut. Nur zwei Ruderer des Vorjahres gehören noch zur Crew. Sechs Ruderer im aktuellen Team der Italiener haben bereits mindestens einen Weltmeister- bzw. Vizeweltmeistertitel errungen. Somit hat der italienische Trainer eine äußerst erfahrene Mannschaft für die WM berufen. Im Boot der Türkei wurden nur zwei Ruderer aus dem Achter des Vorjahres ersetzt. Damit sitzt auch in diesem Boot ein gut eingespieltes Team. Die Türkei hatte bei der WM 2014 in Amsterdam den 3. Platz in dieser Bootsgattung belegt.

Die Besucher der Weltmeisterschaft auf dem Lac d‘Aiguebelette (FRA) erwartet somit am 4. September, ein äußerst spannendes Rennen im Männerachter der Leichtgewichte. Der Ausgang ist aus deutscher Sicht offen.

Das Finale im Männerachter Leichtgewicht (LM8+) ist am Freitag, den 4. September um 13:35 Uhr.

Die Finals werden auf Eurosport und im Internet über den FISA LIVE LINK übertragen.


Das Team des Deutschlandachter Leichtgewicht 2015 und seine bisherigen Erfolge


Simon Barr, München
Weltmeister 2014, LM8+

Thorben Neumann, Hamburg
Weltmeister 2014, LM8+, 5. EM 2014 LM2-, 5. U23WM 2013, BLM4-

Can Temel, Hamburg
Weltmeister 2014, LM8+, 5. EM 2014 LM2-, 5. EM 2014 M2-, BLM4-

Florian Roller, Stuttgart
7. Universiade Gwangju 2015, M2-, 4. U23WM 2014, BLM4x, 3. U23WM 2013, BLM4x

Class Mertens,Mainz
4. U23WM 2014, BLM4-, 3. U23WM 2012, BLM4x, 5. U23WM 2012, LM4x,

Tobias Schad, Mühlheim
7. Universiade Gwangju 2015 M2-, 3. U23WM 2013, BLM4x

Tobias Franzmann, Saarbrücken
Weltmeister 2014, LM8+

Stefan Wallat, Duisburg
Weltmeister 2014, LM8+, Vizeweltmeister 2011 LM4x>

Felix Heinemann (Stm.), Dortmund
3. U23WM 2015, BM4+


U23 Weltmeisterschaft   Plovdiv (BUL) 2015

Platz 4 im A Finale für Svenja Leemhuis (StRG) im BW8+


U23 Weltmeisterschaft 2015; Deutscher Frauenachter mit Svenja Leemhuis, StRGDie besten Ruderinnen und Ruderer der Welt trafen sich zur U23 Weltmeisterschaft in Plovdiv (BUL) zum Kampf um Gold, Silber und Bronze. 820 Ruderinnen und Ruderer aus 51 Nationen hatten zu dieser Weltmeisterschaft gemeldet. Deutschland war als einzige Nation mit 21 Booten und Teams zu dieser Weltmeisterschaft angereist. Im Deutschen Frauen-Achter hat sich Svenja LEEMHUIS von der Stuttgarter Rudergesellschaft von 1899 in den Vorwettkämpfen und Tests qualifizieren können. Die Gegner des Deutschen Frauen-Achters waren die Ruderinnen aus BLR, GBR, NED, RUS und den USA. Bei 6 gemeldeten Booten waren keine Vorrennen erforderlich.

Der Deutsche U23 Frauen-Achter konnte das Bahnverteilungsrennen mit einer Zeit vom 6:31.500 klar gewinnen. Die Favoriten, die amtierenden Weltmeisterinnen aus den USA wurden mit 6:32.460 Zweite. Dritte wurde der amtierende Vizeweltmeister aus GBR in 6:34.730. Es folgten auf den Plätzen 4 NED, 5 RUS und 6 BLR. Nach einem starken Start der Ruderinnen aus GBR mussten die Deutschen bis zur Streckenhälfte für ihren Vorsprung kämpfen. Erst hier viel GBR auf Platz drei zurück. Damit hatte der Deutsche U23 Frauen-Achter eine gute Ausgangsposition für das A Finale am Sonntag. Dennoch war Vorsicht geboten. Im Bahnverteilungsrennen schonen sich viele Teams. Sie wollen ihre Qualitäten noch nicht offen legen. Dennoch stärkte der Sieg die Hoffnungen der Deutschen Damen auf eine Medaillie.

Doch es sollte anders kommen. Im A Finale dominierten die USA, das Rennen. Bei der 500m Marke lagen sie zwar noch mit 52/100 Sekunden hinter den Damen aus Russland. Dann übernahmen die Damen der USA die Führung des 6 Boote Feldes, die sie bis zum Ziel nicht mehr aufgaben. Der Deutsche U23 Frauenachter lag von Beginn an auf Platz 5. Erst im letzten Streckenabschnitt konnte das Deutsche Boote, mit einem sehr starken Endspurt, aufholen und sich noch auf Platz Vier vorkämpfen.

Gold ging an die USA mit einer Zeit von 6:19.49, Silber an RUS mit einer Zeit von 6:22.02, Bronze an GBR mit einer Zeit von 6:23.08. Das Deutsche Boot kam mit einer Zeit von 6:25.89 als Vierte ins Ziel. Die Plätze 5 und 6 gingen an die Ruderinnen aus NED und BLR.


Baden-Württembergische Meisterschaft 2015

Stuttgarter RG gewinnt erneut den Preis des Ministerpräsidenten


Zum Zweiten Mal in Folge gelang es den Ruderinnen und Ruderern der Stuttgarter Rudergesellschaft bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft den Preis des Ministerpräsidenten zu gewinnen. Der Preis wird an denjenigen Verein vergeben, der in Summe die meisten Punkte auf der Meisterschaft gewonnen hat. Für die Plätze 1-3 werden in den verschiedenen Bootsklassen unterschiedliche Punkte vergeben. Eine Goldmedaillie im Achter erhält die meisten Einzelpunkte.

Preis der Donau; Wanderpokal für den schnellsten Männer Einer bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft im RudernDer "Preis der Donau" ging ebenfalls an einen Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft . Er wird für die Goldmedaillie im Männer Einer A vergeben. Bereits zum 4. Mal in Folge geht diese Auszeichnung an einen Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft. In diesem Jahr konnte sich Michael Sauer darüber freuen.

Insgesamt haben 41 Ruderinnen und Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft (StRG) bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft 2015
7x Gold, 5x Silber und 4x Bronze gewonnen. Die Ruderinnen und Ruderer aus Bad Cannstatt haben 2x Gold, 1x Silber und 1x Bronze gewonnen.

Gold ging an:

  • Michael Sauer im M1x A, (StRG)
  • Christian Löffler, Benny Bogenschütz, Max Hess und Moritz Korthals im SM 4- A1 (StRG)
  • Maximilian Hess, Michael Sauer, Moritz Korthals, Mathias Mages im SM 4x- A1 (StRG)
  • Michael Sauer, Christian Löffler SM 2x A1 (StRG)
  • Patrik Möllerke, Mathias Mages im SM 2x A1 LG (StRG)
  • Mathias Mages, Zachary Tucker, Gerhard Müller, Michael Sauer, Moritz Korthals, Benjamin Bogenschütz, Christian Löffler, Maximilian Hess, St. Laura Hipp im SM 8+ A1 (StRG)
  • Sandra Tubbesing, Lena Radke, Loris Waidelich, Enno Winkler, St. Lina Warth, im JuM 4x+ 12 u. 13 I Mix (StRG)
  • Kathleen Kirchhoff, Kathrin Frey im SF 2x A1 (StCRC)
  • Kathleen Kirchhoff im SF 1x A1 (StCRC)
  • Kathleen Kirchhoff, Kathrin Frey, Regine Roessle, Tina Melde, Ulf Hintze, Jan Kirchhoff, Philipp Wess, Victor Wess Stm.Nico Gräfe MIX 8+ (StCRC)
Silber ging an:
  • Laura Hipp, Lina Warth, im JF 2x A1 LG (StRG)
  • Lina Warth, im JF1x B1 LG (StRG)
  • Philipp Hoyer, Simon Marchart , Clemens Ho yer, Moritz Marchart im JM 4- A1 (StRG)
  • Moritz Korthals, Maximilian Hess im SM 2x A1 (StRG)
  • Laura Schildheuer, Lina Warth im JF 2x B1 (StRG)
  • Marc Stefan im JM 1x A1 (StCRC)
Bronze ging an:
  • Laura Schildheuer JF 1x B1 (StRG)
  • Moritz Marchart, Philipp Hoyer JM 2- A1 (StRG)
  • Emil Schmidberger SM 1x A1 (StRG)
  • Clemens Hoyer, Philipp Hoyer, Simon Marchart, Moritz Marchart JM 4x- A1 (StRG)
  • Jörn Michel, Marc Stephan, Jan Ripperger, Florian Roth, Philipp Wess (96), Viktor Wess, Jan Kirchhoff, Ulf Hintze, St. Nico GraefeSM 8+ A1 (StCRC)


XXVIII. Sommer Universiade Gwangju (Südkorea)  2015

Platz 1 im B Finale für Florian Roller (StRG) im M2- 



Bei der Universiade im südkoreanischen Gwangju haben Florian Roller und Tobias Schad (MRV) im B Finale des Schwergewichts Männer Zweier o. Stm. (M2-) einen klaren Start Ziel Sieg nach Hause gefahren.

Bereits nach den ersten 500m hatten sie einen Vorsprung von ca. 2 Sekunden vor den Ruderern aus Canada und Czech Republic errudert. Bis zur 1500m Marke konnten sie den Vorsprung auf die Ruderer der Czech Republic auf 8,22 Sekunden ausbauen. Canada war hier schon auf Platz drei zurückgefallen. Im Ziel siegten sie in einer Zeit von 6:46.30 vor den Ruderern aus CZE und CAN. Deutlich abgeschlagen waren die Boote aus Kazakhstan, Norway und dem Iran. Damit liegen sie in der Gesamtwertung des M2- auf Platz 7. Im A Finale haben Juhasz/Simon (Hungary) in 6:34.92, vor Italy in 6:35.55 und Netherlands in 6:39.93 gewonnen.

Für die beiden  Leichtgewichte, im Team des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbands (ADH), ist das ein beachtlicher Erfolg. Sie konten in der offenen Klasse erste Erfahrungen auf der Universiade sammelten. Mit Spritzigkeit und Dynamik haben sie gezeigt, dass wir durchaus im Feld der „Schweren Ruderer“ mitreden können.

Rowing result Universiade 2015 Gwangju M2-

Zuvor hatten sie im Halbfinale den Einzug ins A Finale knapp verpasst. Mit einer Zeit von 6:43.41 waren sie deutlich schneller, als das erste Boot des zweiten Halbfinals mit einer Zeit von 6:46.48 aus HUN. Der Vierte Platz im Halbfinale reichte aber nur für den Einzug ins B Finale. Mit einem Abstand von 4,2 Sekunden auf NED (Platz 3) konnten sie, in ihrem Halbfinale, aber dennoch zeigen, dass sie in dieser Gewichtsklasse durchaus mitreden können.

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Deutsche Jahrgangsmeisterschaft 2015

Gold für Svenja Leemhuis (StRG) im BW4- und BW8+



U23 Weltmeisterschaft Varese  2014

Bronze für Svenja Leemhuis (Stuttgarter Rudergesellschaft)
Platz 4 für Florian Roller  (Stuttgarter Rudergesellschaft)




Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln hat Svenja Leemhuis (StRG) Gold im B4- und im B8+ gewonnen. Mehr dazu und zu den Ergebnissen der anderen Stuttgarter Teilnehmer im Beitrag der

Stuttgarter Rudergesellschaft

Bei den Vorläufen musste Svenja Leemhuis mit dem Frauenachter den Vorlauf gewinnen, um nicht den Hoffnungslauf fahren zu müssen. Das gelang, dem Deutschen Frauenachter auch auf Anhieb. Gleich vom Start weg setze sich das Boot mit Svenja Leemhuis ín Führung. Auf der 2000m Strecke konnte es mehrfach die Angriffe von BLR und POL abwehren. Im Ziel lag der Deutsche Achter mit mehr als 5 Sekunden vor BLR und über 18 Sekunden vor POL. Mit einer Zeit von 6:30 lagen die Deutschen im Vergleich der beiden Vorläufe auf Platz drei hinter den USA und GBR. Zum viertschnellsten Boot aus AUS gibt es einen Abstand von über 3 Sekunden. Das ließ auf eine Medaille im Finale hoffen.

Im Finale konnte sich die Boote der USA und GBR gleich vom Start weg, mit einer Bugkastenlänge, absetzen. Das Deutsche Boot mit Svenja Leemhuis konnte den dritten Platz bis zur 1000m Marke halten. Kurtz vor der 1500m Marke lag der Deutsche Frauenachter gleichauf mit Australien. Deutschland griff an. Der Abstand betrug nur noch 65/100 Sekunden. Australien und Deutschland lieferten sich auf den letzten 500m einen äußerst spannenden Bord an Bord Kampf bis zur Ziellinie. Im Ziel lagen die Deutschen dann mit 9/100 Sekunden vor Australien und hatten sich damit Bronze (6:12.74) gesichert. Gold ging an die USA (6:07.88) und Silber an GBR (6:11.76)

Im Bahnverteilungsrennen im Männer Doppelvierer Leichtgewicht mit  Florian Roller  lief es ebenfalls recht gut. Über 1500m lagen die Deutschen in Führung. Auf den letzten 500m wurden sie dann von ITA und DEN noch eingeholt. Die drei ersten Boote kamen innerhalb einer Sekunde ins Ziel. Der Abstand des Deutschen Boots zu den 2. Platzierten betrug nur 0,04 Sekunden.

Im Finale setzte sich das Boot aus Frankreich mit Schlagmann Varnier Quentin vom Start weg in Führung. Das Deutsche Boot mit Florian Roller hielt dagegen. Über die Strecke 1500m lagen die deutschen auf Silberkurs. Dann setzten die Italiener mit Schlagmann Matteo Mulas zu einem Zwischenspurt an, dem die deutschen nicht folgen konnten. Deutschland viel auf Platz drei zurück, dicht gefolgt von Dänemark. Im Schlussspurt holten die Dänen dann noch das Deutsche Boot ein.

Gold ging an Frankreich (5:54.91), Silber an Italien (5:56.09) und Bronze an Dänemark(5:56.66. Das Deutsche Boot mit der Schlagmann Roman Acht (Limburg), Florian Roller (Stuttgart), Jan-Frederic Schwier (Berlin) und Elias Dreismickenbecker (Speyer) musste sich mit Platz vier (5:57.80) begnügen. Deutlich abgeschlagen wurde das Boot aus Zypern.

 


Zwei Stuttgarter für die
U23 Weltmeisterschaft nominiert

Svenja Leemhuis BW8+ und Florian Roller BLM4x

von der Stuttgarter Rudergesellschaft sind im Aufgebot des DRV für die U23 WM in Varese



Der DRV hat, die beiden Stuttgarter Mitglieder der Nationalmannschaft für die Teilnahme an der U23 WM in Varese / Italien berufen. Die U23 WM findet vom 23.07.-28.07. 2014 statt.

Über die U23WM Teilnahme der beiden wird in einem eigenen BLOG berichtet.


Deutsche Meisterschaft U17/U19/U23 2014

Zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronzefür Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft



Bei schwierigen Bedingungen mit viel Wind und Wellen auf dem Beetzsee sicherten sich Svenja Leemhuis und Florian Roller jeweils einen sicheren und deutlichen Start-Ziel Sieg.

Svenja siegte im U23-Frauen-Achter, Florian im Männer-Doppelvierer der Leichtgewichte. Für beide war diese Regatta das Ende eines langen Auswahlprozesses, denn mit diesen Siegen erfolgten nun auch die endgültigen Nominierungen für beide Sportler zu den U23-Weltmeisterschaften in Varese (Italien) Ende Juli. Darüber hinaus konnte sich Svenja im Frauen-Vierer ohne Steuermann einen 2. Rang in einem 5-Boote-Feld erkämpfen.

Florian sicherte sich im Männer-Einer der Leichtgewichte einen 3. Platz in einem 16-Boote-Feld.

Die jüngste Starterin der StRG, Lina Warth, gewann in ihrem ersten Juniorjahr mit ihrer Partnerin Pauline Reichert aus Tübingen überraschend die Bronzemedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier der 15-und 16-jährigen. Nach dem Start noch deutlich an vierter Position liegend kämpfte sich das Duo beherzt immer weiter an die führenden Boote heran und konnte noch an den bis dahin auf Position 3 liegenden Schweinfurterinnen vorbeiziehen.

Laura Hipp erreichte in ihrem ersten U19-Jahr einen 3. Platz im kleinen Finale, was für sie einen guten 9. Platz in der Gesamtwertung bedeutete.

Moritz Marchart ging im Leichtgewichts-Junioren-Doppelvierer mit Steuermann an den Start. Zusammen mit seinen Partnern aus Mannheim und Heidelberg erreichte er in einem großen 20 Boote Feld einen 5. Platz im Finale. Nachdem sie zwischenzeitlich an die Medaillenplätze heranfahren konnten, musste sich die Mannschaft schließlich doch dem hohen Tempo der Gegner geschlagen geben.

Während für Leemhuis und Roller jetzt die unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die Weltmeisterschaften beginnt, bereitet sich die restliche Trainingsgruppe nun auf die Baden-Württembergischen Meisterschaften in Breisach vor.

FOTOS


Deutsche Meisterschaft 2013

Zweimal Gold für Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft



Deutsches Meisterschaftrudern 2013; Mathias Mages, Florian RollerBis 250m vor dem Ziel hatte der Regattasprecher den Stuttgarter Doppelvierer der Männer bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Aasee in Münster konsequent ignoriert. Er konzentrierte sich in seiner Reportage auf die großen Namen im Rudersport, die in den Booten aus Berlin, Mainz, Krefeld und Hamburg saßen und schon auf diversen Welt- und Europameister- schaften am Start waren. Erst auf den letzten Metern erkannte auch der Regattasprecher, dass sich der Stuttgarter Vierer an all den prominenten Namen vorbeigerudert hatte und mit einem sicheren Vorsprung von einer Länge dem Rest der Feldes enteilt war. Eindrucksvoll zeigten Benjamin Bogenschütz, Max Hess, Moritz Korthals und Christian Löffler, dass unter den Vereinsbooten, die hier um den Meistertitel kämpften, das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Akribisch hatten sich die Stuttgarter auf diesen Tag vorbereitet und diesen Doppelvierer schon über die ganze Saison trainiert. In dieser Besetzung wurden sie schon vor drei Monaten überlegen Baden-Württembergischer Meister. Diese Beharrlichkeit zahlte sich nun auf der 1000m-Strecke auf dem Aasee aus. Kraft und Schnelligkeit brachten auch die anderen Mannschaften mit, aber keine hatte diese Gleichzeitigkeit des Ruder­schlags und den perfekten Rhythmus. Nach 500m konnte sich das Stuttgarter Quartett vom Rest des Feldes lösen, weil es den kompakteren und ökonomischeren Ruderschlag hatte. Am Ende war es dann eine komplette Länge Vorsprung vor dem Boot aus Mainz, das knapp vor dem Berliner Ruderclub ins Ziel kam. Auf den Plätzen folgten Krefeld und Hamburg.

Deutsches Meisterschaftrudern 2013; Mathias Mages, Florian RollerBei der zweiten Meisterschaft für die Stuttgarter Rudergeselschaft waren die Vorzeichen ein wenig anders. Hier hatte auch das Stuttgarter Boot mit Florian Roller, dem frisch gebackenen U23 Bronzemedaillengewinner der Weltmeister­schaften 2013 in Linz, einen bereits international erfolgreichen Ruderer an Bord. Mit seinem Partner Mathias Mages konnte aber auch er schon auf eine gewonnene Baden-Württembergische Meisterschaft zurückblicken, denn 2012 holten die beiden den Titel in die Landeshauptstadt. Es war also ebenfalls eine eingespielte Mannschaft, die in Müns­ter an den Start ging, und im Gegensatz zum Vierer hatte sie sogar eine Favoritenstellung. Dieser wurden sie auch gerecht und ließen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass sie diesen Titel haben wollten. Schon auf der Hälfte der Strecke hatten sie eine Führung von fast zwei Bootslängen auf den nächsten Konkurrenten aus Karlsruhe herausgerudert, die sie bis ins Ziel verteidigen konnten. Auf Platz drei kam der Ruderclub Hansa Dortmund mit weite­ren knapp zwei Längen Rückstand. Der Aassee in Münster erwies sich als Goldgrube für die Stuttgarter Ruderer, die von 12 vergebenen Titeln als einziger baden-württembergischer Verein gleich zwei davon sichern konnten.

Steffen Jacob (auf www.StRG1899.de)


BLM4x U23 Weltmeisterschaft 2013 Linz Ottensheim

Bronze für Florian Roller im BLM4x

Stuttgarter Rudergesellschaft


Der Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft, Florian Roller, gewinnt Bronze auf der U23 Weltmeisterschaft zusammen mit Jonathan Rommelmann (Krefeld), Roman Acht (Limburg) und Tobias Schad (Mühlheim Main) im Deutschen Leichtgewichts Männer Doppelvierer.

BLM4x U23WM in LinzZu dem Rennen hatten 6 Boote aus 3 Kontinenten gemeldet. Neben Ruderern aus Argentinien, und den USA traf das deutsche Team auf Ruderer aus Dänemark, Frankreich und Italien.

Im Bahnverteilungsrennen konnte das Deutsche Boot noch eine leichte Führung vor den Ruderern aus Frankreich herausfahren. Im A Finale sollte ihnen dies dann aber nicht mehr gelingen.

Wegen der Hitze von über 35 Grad, wurden die Rennen auf den Spätnachmittag verschoben. Das brachte die Wettkampfvorbereitung der Ruderer durcheinander.

Nach dem Start des Rennens konnte sich das Boot aus Frankreich gleich an die Spitze des Feldes setzten, gefolgt von Deutschland und Italien. Bereits nach den ersten 500m hatten die Boote aus Dänemark, Argentinien und den USA nichts mehr mit dem Rennen zu tun. Sie waren schon soweit zurück gefallen, dass ein Eingreifen in das Renngeschehen einem Wunder gleich gekommen wäre.

BLM4x U23WM in Linz Bis zur 1000m Marke lagen die Boote aus Frankreich, Deutschland und Italien im Bereich von wenigen Zehntel-Sekunden zusammen. Dann setzte Italien einen Zwischenspurt an und übernahm die Spitze. Das Deutsche Boot und die Franzosen konterten, konnten aber den Druck der Italiener nicht abwehren. Bei der 1500m Marke hatten die Italiener einen Vorsprung von einer Sekunde herausgefahren. Frankreich und Deutschland lagen aber immer noch nahezu gleichauf. Dann unterlief dem Deutschen Boot ein kleiner Steuerfehler, den die Franzosen nutzen. Deutschland viel zurück auf Platz 3. Beim Zieleinlauf betrug der Abstand zu den Franzosen auf das Deutsche Boot 1.17 Sek. Gold ging mit einer Zeit von 5:55.14 verdient an Italien, Silber mit einer Zeit von 5:58.06 an Frankreich und Bronze mit einer Zeit von 5:59.23 an das Deutsche Boot mit Florian Roller von der Stuttgarter Rudergesellschaft.

Im italienischen Boot saßen mit Francesco Pegorara und Metteo Mulas, zwei Ruderer, die bereits letztes Jahr, die U23 Weltmeisterschaft in dieser Bootsgattung gewonnen hatten. Die beiden anderen Ruderer des Vierers musste der italienische Trainer ersetzen, da sie auf Grund Ihres Alters nicht mehr startberechtigt waren.

Mit Svenja Leemhuis hatten die Stuttgarter Rudergesellschaft eine weitere Ruderin in die Nationalmannschaft entsandt. Svenja Leemhuis war mit dem Deutschen Frauen Vierer o.Stf. angetreten. Sie belegte im B Finale Platz 4. Zu diesem Rennen hatten 11 Nationen gemeldet. Gold ging an Australien, Silber an Russland und Bronze an Neuseeland.

Zu der Weltmeisterschaft hatten 52 Nationen ihre Nationalmannschaften gemeldet. 811 Ruderinnen und Ruderer kämpfen an diesem Wochenende, auf der FISA Strecke in Linz-Ottensheim, mit 305 Mannschaften um 21 Weltmeistertitel.

Fotos: U23 Weltmeisterschaft 2013 Linz-Ottensheim


drv nominiert zwei Stuttgarter für die u23 Ruder Weltmeisterschaft in Linz vom 23.-28.Juli

Die Stuttgarter Rudergesellschaft  ist mit Svenja Leemhuis,  im Frauen Vierer o.Stf. und
Florian Roller im Lgw. Männer Doppelvierer gleich mit 2 Ruderern in bei der WM in Linz vertreten



Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (U17-U23) in Köln, entschied der Deutsche Ruderverband, welche Nach­wuchssportler Deutschland bei der U23 Weltmeisterschaften vertreten dürfen. Es ist der Abschluss eines Selektionspro­zesses über mehrere Überprüfungen, die im Kleinboot während des Saisonverlaufs absolviert werden mussten.

Lgw. 
                                  Männer Doppel Vierer für die U23 WM in LinzFlorian Roller hatte sich während der Saison bei den Leichtgewichten der Männer im Einer unter die besten Ruderer Deutschlands gearbeitet. Svenja Leemhuis gelang schon im ersten U23-Jahr der Sprung in die oberste Etage im U23-Bereich. Im Anschluss an die Deutsche Jahrgangsmeisterschaft wurden beide Ruderer von der Nominierungskommission für die vom 24.-28. Juli in Linz stattfindenden Weltmeisterschaften nominiert.

Lgw. 
                                  Männer Doppel Vierer für die U23 WM in Linz Auch Svenja Leemhuis startete in Köln im Vierer. Bei ihrem Rennen hatte der Deutsche Ruderverband allerdings noch ein zweites Boot aus dem Spitzenbereich zusammengesetzt, um den Vierer um Schlagfrau Svenja Leemhuis auf Herz und Nieren auf sein internationales Format zu testen. Das gegnerische Verbandsboot setzte sich aus Ruderinnen zusammen, die für die Nominierung im Achter vorgesehen waren. Es entwickelte sich auf der ersten Streckenhälfte ein Bord an Bord Kampf zwischen den beiden Spitzenbooten des Verbandes, den der gegnerische Verbandsvierer auf dem zweiten Abschnitt für sich entschied. Trotzdem wurde auch hier Svenjas Leemhuis, zusammen mit ihren Mannschaftskol­leginnen aus Limburg, Hanau und Oldenburg, in dieser Boots­klasse für die WM nominiert, da sie den Bundestrainer mit dieser kämpferischen Leistung überzeugen konnten.

Florian Roller und Svenja Leemhuis werden nun. mit der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die WM beginnen, die zunächst dezentral an Bundesstützpunkten beginnt und anschließend über eine Woche in Ratzeburg – unter den Augen des Bundestrainers – nach Linz führt. Dort wollen sich die Vorzeigesportler der Stuttgarter Rudergesellschaft dann so teuer wie möglich verkaufen.

Steffen Jacob

Deutsche Meisterschaft U23

Florian Roller Deutscher Meister U23 mit dem Männer Doppelvierer Lgw.



Deutsche Meisterschaft U23 Lgw. 
                                  Männer Doppel ViererBei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft U23 in Köln hat Florian Roller von der Stuttgarter Rudergesellschaft Gold im Lgw. Männer Doppelvierer gewonnen. In einem klaren Start-Ziel Sieg konnte der Doppelvierer seine Konkurrenten klar hinter sich lassen. Bereits am Start brachte sich das Boot mit Florian klar in Führung. Im Ziel betrug der Vorsprung dann fast sieben Sekunden. Die Goldmedaillie des Stuttgarters ist eine von drei, die Ruderer aus Baden-Württemberg bei der Jahrgangsmeisterschaft erringen konnten.

Das Renngemeinschaftsboot mit Florian Roller war, vom Bundestrainer, auf Grund der Saisonergebnisse bei den Qualifikationsregatten im Einer und Zweier gesetzt worden. Mit im  Boot saßen: Tobias Schad (Mühlheimer RV), Roman Acht (Limburger ClfW),Jonathan Rommelmann (Crefelder RC)

Der Bundestrainer wollte das Boot im Hinblick auf eine Nominierung für die Ruder Weltmeisterschaft U23 in Linz vom 23.-28.Juli einem Test unterziehen.


Deutsche Kleinbootmeisterschaft
Duisburg-Wedau 2013

Gute Platzierungen für Stuttgarter Ruderer auf der Rangliste



Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften war das Team der Stuttgarter Rudergesellschaft mit Svenja Leemhuis im SF 2- A, Max Hess und Moritz Korthals im SM 1x A, Florian Roller und Benjamin Bogenschütz im SM 1x A LG angetreten. Im Rahmen dieser Meisterschaft wurde auch die deutsche Rangliste ausgefahren, daher mussten alle Ruderinnen und Ruderer in mehreren Rennen bis in die Finals rudern, beginnend am Freitag mit den Vorläufen. Samstag wurden dann die Halbfinals ausgefahren, dabei hatten die Ruderinnen und Ruderer insbesondere am Samstag mit stark böigem Gegenwind zu kämpfen. Auf Grund dieser Bedingungen wurde die Bahnverteilung zu Gunsten der Favoriten angepasst. Sonntag folgten dann die Finalrennen.

Bei den Frauen im SF 2- A hatten 13 Mannschaften gemeldet. In ihrem Vorlauf belegte Svenja mit ihrer Partnerin Svenja Lou Jonas vom Limburger CfW Platz 4 und musste damit in den Hoffnungslauf. Hier qualifizierte sich beide dann mit Platz 2 für das Semi-Finale. Über den 6. Platz gelang beiden dann der Einzug ins Finale B, in dem sie dann am Sonntag den 2. Platz belegten. Die beiden Svenjas sind damit in der Deutschen Rangliste im SF 2- A auf Platz 8. Deutsche Kleinbootmeisterin wurden Marlene Sinnig (CRC) und Kerstin Hartmann (Ulm).

Bei den Männern Leichtgewicht waren Florian Roller und Benjamin Bogenschütz im SM 1x A LG am Start. Hier traten 33 von gemeldeten 38 Ruderern gegeneinander an. Klarer Favorit war Lars Hartig aus Friedrichstadt. Die beiden Stuttgarter Ruderer mussten im Vorlauf direkt gegeneinander antreten. Florian kam auf Platz 3 und Benjamin auf Platz 5. Für Florian reichte dies zum Einzug in das Viertelfinale. Hier belegte er Platz 5 und kam damit in das Halbfinale C/D. Mit dem dritten Platz sicherte er sich den Einzug in das Finale C, in dem er dann Platz 2 belegen konnte. Damit steht er nach einer Abmeldung im Finale B jetzt auf Platz 14 der Deutschen Rangliste im SM 1x A. Als sechstbester U-23-Ruderer wird Florian zur Bildung von Doppelzweier und Doppelvierer für die internationale Regatta in Essen eingeladen werden.

Benjamin ruderte im Halbfinale E/F auf Platz 3 und kam damit in das Finale F, das er dann sicher gewann. Klarer Sieger und Deutscher Kleinbootmeister wurde Lars Hartig vor Jason Osborn und Konstantin Steinhübel.

Bei den Männern waren im SM 1x Maximilian Hess und Moritz Korthals am Start. Hier waren 42 Ruderer gemeldet, darunter Marcel Hacker. Im Vorlauf belegte Max und Moritz jeweils Platz 5 und mussten damit in das Viertelfinale. Dort wurde Max 4. und Moritz 3. Max verpasste durch einen 4. Platz im Viertelfinale den Einzug in ein Halbfinale um eine Platzierung zwischen Platz 25 und 48 und landete im Finale G, in dem er einen 2. Platz belegte. Moritz belegte Platz 5 und musste damit in das Finale F in dem er Platz 2 belegte. Gewonnen hat das Rennen Marcel Hacker vor Karl Schulze und Lauritz Schoof.

Auf Grund ihrer guten U23 Leistungen wurden Svenja Leemhuis und Florian Roller vom Deutschen Ruderverband zum Training in die Ruderstützpunkte Dortmund und Mainz eingeladen. Dort werden  vom DRV Mannschaftsboote zusammengesetzt, die sich dann zunächst bei der Internatonalen Regatta in Essen beweisen müssen. Letztendlich kämpfen die beiden, um Bootsplätze für die U23 WM in Linz (A)

Junioren Weltmeisterschaft 2012 in Plovdiv

Stuttgarter Rudergesellschaft: Platz 4 für Svenja Leemhuis im Juniorinnen 2er



Bei der Junioren Weltmeisterschaft in Plevdiv errang Svenja Leemhuis, von der Stuttgarter Rudergesellschaft mit Ihrer Partnerin Meike Dütsch vom RC Rastatt den Vierten Platz im Juniorinnen Zweier. Gold ging an die Zwillinge aus Italien, Silber an die USA und Bronze an Griechenland. Gleich nach dem Start konnten sich die Ruderinnen aus Italien und den USA etwa eine Bootslänge vom übrigen Feld absetzen. Das Team Leemhuis/Dütsch hatte dem nichts entgegen zu setzen. So blieb der Abstand zu den führenden weitgehend über die gesamte Strecke von 2000m erhalten. Im Ziel fehlten 3.22 Sekunde für Bonze.    

Zuvor hatten sich die beiden über den Hoffnungslauf qualifizieren müssen. 

Svenja und Ihre Partnerin hatten im Vorlauf zunächst Platz drei belegt. Für die direkte Qualifikation zum A-Finale wäre hier ein Sieg notwendig gewesen. Im Hoffnungslauf konnten die beiden dann aber die Ruderinnen aus Polen, Bulgarien und Ungarn mehr als 10 Sekunden hinter sich lassen und belegten Platz 2 hinter den USA. Damit waren sie für den Kampf um die Medaillien im A-Finale qualifiziert.

Landesmeisterschaft Bawü 2012

Stuttgarter-Rudergesellschaft gewinnt alle Männer Disziplinen bei den Skullern

Fotos: http://mediathek.rudern-in-stuttgart.de/

Bei der Landesmeisterschaft im Rudern hat die Stuttgarter-Rudergesellschaft alle Disziplinen bei den Skullern der Männer gewonnen. Insgesamt gewannen die Untertürkheimer 5x Gold, 4x Silber und 4x Bronze. Mit diesen Ergebnissen liegen Sie auf Platz 3 in der Vereinswertung um den Preis des Ministerpräsidenten, hinter den Ruderern vom Heidelberger RK und Ulm. Die Ruderer aus Bad-Cannstatt konnten 1x Gold und 1x Bronze mit nach Hause bringen. 

Teilgenommen haben Ruderinnen und Ruderer zwischen 12 und 32 Jahren. Während die jüngsten beim Landesentscheid antraten, kämpften die "Junioren und Senioren" um den Titel Baden-Württembergischer Meister 2012  

Mit drei Gold Medaillien konnte Florian Roller die meisten Titel für seinen Verein nach Hause fahren. Er war holte die Titel im Leichtgewichts Männer Einer A, im Männer Einer A und im Leichtgewichts-Männer Doppelzweier A zusammen mit Mathias Mages.

Zu dem Männer Einer A hatten gleich drei Ruderer der Stuttgarter Rudergesellschaft gemeldet. Neben Florian Roller waren Max Hess und  Christian Löffler angetreten, um den Titel nach Stuttgart zu holen. Landesmeisterschaft 2012 Rudern:
                                  Männer ViererAlle 3 konnten sich für das Finale qualifizieren. Hier erreichte dann Florian Roller Gold und errang den Wanderpreis der Donau der damit erneut an die Stuttgarter RG geht. Christian Löffler gewann Bronze. Silber ging an Philipp Birkner aus Rheinfelden  Max Hess von der  Stuttgart RG belegte Rang Fünf.  

Im Leichtgewichts Einer waren Benjamin Bogenschütz und Florian Roller für die Stuttgarter RG angetreten. Hier ging Gold an Florian Roller und Silber an Benjamin Bogenschütz.

Landesmeisterschaft 2012 Rudern:
                                  Männer ViererSeine dritte Gold Medaille gewann Roller zusammen mit Mathias Mages im Leichtgewichts Doppelzweier A. Das Rennen wurde zunächst nach der Streckenhälfte abgebrochen , weil ein Boot aus dem vorangegangen Rennen gekentert war und die Strecke blockierte. Den zweiten Start erwischten Roller/Mages nicht so gut. Über weite Teile der Strecke mussten sie sich mit einem Platz im Mittelfeld begnügen. Dann drehten die beiden zu einem mächtigen Endspurt auf und sicherten sich buchstäblich auf den letzten Centimetern Gold. Im Ziel waren es 00,07 Sekunden, die den Stuttgartern zum Sieg reichten. Ebenfalls zu diesem Rennen war Benjamin Bogenschütz zusammen mit Philipp Sporer an den Start gegangen. Diese beiden hatten kurz nach dem Start im Vorlauf einen "Krebs" gezogen und konnten sich nicht für das Finale qualifizieren.       

Landesmeisterschaft 2012 Rudern:
                                  Männer ViererEine weitere Gold Medaille für dei Stuttgarter RG ging an den Männer Doppelzweier A mit Benjamin Bogenschütz und Christian Löffler. Silber ging ebenfalls an die Ruderer der Stuttgarter RG mit Max Hess und Moritz Korthals, die im Finale das Feld lange anführten. Sie verpatzten aber den Endspurt des zweiten Stuttgarter Boots und erruderten am Ende Silber mit 2/100tel Sek. Rückstand. 

Als Titelverteidiger war der Männer Vierer der Stuttgarter RG angetreten. Landesmeisterschaft 2012 Rudern:
                                  Männer Vierer In einem starken Feld mussten Moritz Korthals, Max Hess, Benjamin Bogenschütz und Christian Löffler sich über den  Vorlauf qualifizieren. Dies gelang ihnen ohne Probleme. In einem spannenden Finale konnten sie dann ihren Titel erfolgreich verteidigen und Gold gewinnen. 

Bei den Frauen war die Stuttgarter Rudergesellschaft mit Gesine Thiessen und Siret Saarsalu im Einer angetreten. Bei stürmischem Wind gelang es Gesine Thiessen im Finale Silber zu errudern. Siret Saarsaluim musste ich mit dem 4. Platz begnügen.

Im Frauen Einer Belegte Siret Saarsalu einen undankbaren 4. Platz. Im Frauen Leichtgewichts Einer war Sonja Arnold-Keifer angetreten. Sie schaffte den Einzug ins Finale, konnte sich dort aber nicht behaupten und belegte Platz 6   

Im Frauen Doppelzweier waren Gesine Thiessen mit Siret Saarsalu, sowie Anika Eckardt und Sonja gemeldet. Beide mussten schon im Vorlauf gegeneinander antreten. Thiessen/Saaraluim kämpften sich in das Finale und gewannen dort Bronze. 

Zusammen gingen die beiden Zweier Teams im Frauenvierer A o. Stm. SF 4x- A an den Start. Auch dieses Boot konnte Bronze gewinnen.

Bei den Junioren ging Gold an den Junior Vierer A mit Alexander Archner, Philipp Wess, Florian Roth, Victor Wess (S-Cannstatter RC)

Silber sicherten sich sich im Junior Zweier o. Stm. Tim Lutz und Hannes Currle Stuttgarter-Rudergesellschaft).

Bronze ging im Junior Doppelvierer A an Philipp Wess, Viktor Wess, Benjamin Count, Niels Henning (S-Cannstatter RC)

Zusammen mit der

Mit der Landesmeisterschaft wurde für die jüngsten das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ ausgetragen. Hier erreichten Lina Wart, Laura Schildheuer, Sophia Maier, Vanessa Fürnhaber und Steuerfrau Linda Andelfinger aus der Ruder AG des Wirttemberg Gymnasiums ein sehr guten 3. Platz.

Bei den jüngsten Ruderinnen und Ruderern wird keine Meisterschaft ausgetragen. Sie messen sich im Landesentscheid.

Hier fuhren bei den Mädchen 12/13 Jahre Sophia und Lina sowie Laura und Sarah Hipp. Im Finale konnten  Lina und Sophia nach einem Bootsschaden nur Platz 6. errudern. Laura und Sarah hingegen konnten ihre Leistung vom Bundeswettbewerb bestätigen und holten sich die Bronze Medaille.

Bei den Kindern musste sich zuerst Moritz Marchart im Jung 1x 14 J LG beweisen. In einem unglaublichen Endspurt konnte er sich für das Finale qualifizieren. Das Finale nahm seinen Erwarteten Verlauf. Moritz stecke der Vorlauf noch in den Beinen so dass es für eine Medaille hier nicht reichte.

Die vier Mädels gingen am Nachmittag zusammen im Vierer an den Start. Sie machten ihren älteren Gegnern das Leben schwer und belegten im Ziel Platz Zwei für die Stuttgarter Rudergesellschaft.

Benedikt Enderle (98), Marc Stephan (98) konnten sich im Landesentscheid im Doppelzweier gut durchsetzen und gewinnen. Im Jungen Einer 13/14 Jahre belegte Marc Platz 2. 

Mehr Fotos: http://mediathek.rudern-in-stuttgart.de/